Die Abenteuer des Huck Finn

Spielfilm nach dem Roman von Mark Twain, Deutschland 2012, Regie: Hermine Huntgeburth, 99 Minuten

Ein Abenteuerfilm, wie er sein sollte: Spannend, witzig und mit einem wichtigen Thema

Huck Finn ist kaum wieder zu erkennen: Ordentlich gekämmt und gekleidet geht er regelmäßig in die Schule und in die Kirche. Seitdem sein Freund Tom Sawyer und er einen Schatz gefunden haben, lebt er in geordneten Verhältnissen – bei der liebenswerten Witwe Douglas, ihrer biestigen Schwester und dem Sklaven Jim. Doch so oft es geht, stiehlt sich Huck auf der Suche nach Abenteuern davon. Die gibt es bald mehr als genug. Nicht nur Hucks versoffener Vater Finn taucht auf und fordert alles Geld von seinem Sohn. Auch drei skrupellose Sklavenhändler haben es auf Huck und Jim abgesehen, nachdem beide beschlossen hatten zu fliehen – Huck vor seinem Vater und Jim, der von einem Leben als freier Mann in Ohio träumt, vor seinem Dasein als Sklave. Auf einem selbstgebauten Floß begeben sich die beiden auf den gefährlichen Weg den Mississippi hinunter. Doch die drei skrupellosen Sklavenhändler und der alte Finn bleiben ihnen dicht auf den Fersen!

Auch wenn Die Abenteuer des Huck Finn auf den ersten Blick ein unterhaltsamer und äußerst witziger Abenteuerfilm mit Starbesetzung ist, stehen wichtige gesellschaftspolitische Fragestellungen im Vordergrund. Zentrales Thema, von Jim immer wieder explizit angesprochen, ist die Freiheit. Wovon möchte man frei sein, wozu kann oder soll man seine Freiheit nutzen? Außerdem gibt der Film Anregungen, über den Sinn und Wert des Lebens zu diskutieren und über die Verschiedenheit von Menschen und ihrer kulturellen Herkunft.

Wann & Wo

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MP=Medienpädagogik Folgende Vorstellungen werden mit Filmgespräch angeboten,
Gast im Kino oder es werden Gäste dazu erwartet.

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