Arco – Eine fantastische Reise durch die Zeiten

Arco – Eine fantastische Reise durch die Zeiten

Quelle: wild bunch germany

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Der zehnjährige Arco kommt aus einer fernen und sonderbaren Zukunft. Hier leben die Menschen über den Wolken im Gleichgewicht mit der Natur und können mit Umhängen durch die Zeit reisen. Arco will unbedingt seine Familie auf ihren Ausflügen begleiten, doch dafür ist er noch zu jung. Also macht er sich allein auf den Weg und landet versehentlich im Jahr 2075. In dieser näheren Zukunft lebt die gleichaltrige Iris in einer Welt, die von ständigen Naturkatastrophen und technischen Schutzsystemen geprägt ist. Die Erwachsenen sind zum Arbeiten in der Stadt verschwunden, stattdessen werden die Kinder von menschenähnlichen Robotern versorgt. Als Arco und Iris sich begegnen, fühlen sich beide weniger verloren. Fasziniert tauschen sie sich über ihre ganz unterschiedlichen Welten aus, lernen voneinander und freunden sich an. Doch Arco muss in seine eigene Zeit zurückfinden und braucht dafür Iris’ Hilfe.

Das bewegende Animationsabenteuer erzählt von Freundschaft, Fürsorge und der Frage, wie wir Menschen in Zukunft leben wollen. Der Film stellt zwei Zeitebenen gegenüber, die märchenhaft wirken, aber auch gegenwärtige Entwicklungen weiterspinnen: In Iris’ hochtechnisierter Welt schirmen die Menschen ihre Häuser mit Schutzsystemen vor ständigen Stürmen und Bränden ab. Hologramme und künstliche Intelligenz haben an vielen Stellen menschliche Nähe ersetzt. In Arcos ferner Zukunft sind die Menschen auf Plattformen hoch in die Wolken gezogen und versorgen sich in kleinen Gemeinschaften selbst. Ihre Fähigkeit zum Zeitreisen nutzen sie, um Wissen und Ressourcen aus der entfernten Vergangenheit zu gewinnen. Die ausdrucksstarke und fantasievolle Bildsprache verstärkt den Kontrast: Arcos Welt erscheint licht, weit und von organischen Formen geprägt, während das Jahr 2075 durch geschlossene Räume und technische Oberflächen bestimmt ist. Wiederkehrende Motive wie der Regenbogen verbinden die Ebenen visuell und erzählerisch.

Der Film läuft im Rahmen des Sonderprogramms „17 Ziele – Kino für eine bessere Welt“.

OmU – Original mit Untertiteln

Mit Gast

Mit Filmgespräch

Mit Kinoseminar der Bundeszentrale für politische Bildung

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