Sommerferien! Pola stürmt mit ihrer besten Freundin Polly ins Freibad „Plitsch Platsch“. Sie kennen alles und jeden, die Luft duftet nach Sonnencreme und Pommes. Pollys Mütter betreiben dort das Bistro und so ist das „Plitsch Platsch“ für die Freundinnen längst zu einem zweiten Zuhause geworden. Doch dann soll das Schwimmbad für immer schließen und Pola erfährt in letzter Minute, dass Polly mit ihrer Familie nach Toronto umziehen wird. Um Polly wieder zurückzuholen, will Pola das „Plitsch Platsch“ retten. Dafür braucht sie die Hilfe der anderen Kinder im Ort und lernt so Rosalie kennen. Mit einem Konzept für ein Öko-Bad, das Kosten spart, holen die Kinder die Stadtpräsidentin mit ins Boot, starten eine Unterschriftenaktion und erleben, wie Zusammenhalt und Demokratie wirklich etwas bewegen können.
Das mitreißende Sommerferienabenteuer macht bewusst, wie leicht wir Demokratie als Selbstverständlichkeit betrachten und vergessen, sie zu nutzen – obwohl sie ein Werkzeug ist, natürlich auch für Kinder. PLITSCH PLATSCH FOREVER! ist dabei ein starkes Plädoyer dafür, die Stimmen von Kindern ernst zu nehmen, sie einzubeziehen und sie niemals zu unterschätzen.
Die Kinder im Film sprechen verschiedene Sprachen, wie Polnisch oder Französisch, und Polly zieht nach Toronto. So wird der Schauplatz Rotwil zum Symbol für eine kleine Stadt in einer großen, vernetzten Welt. Aber auch für eine heile Welt, in der Freundschaft und Zusammenhalt, auch generationenübergreifend, im Mittelpunkt stehen. Polas Weg zeigt eine mutige Hauptfigur, die über sich hinauswächst, als sie plötzlich ohne ihre Freundin bestehen muss und sich dann einer größeren Gemeinschaft öffnet.
Der Film läuft im Rahmen des Sonderprogramms „17 Ziele – Kino für eine bessere Welt“.