Schulklasse gesucht: Workshop-Angebot zu Experimentalfilmen

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Muss ein Film immer eine Geschichte, ein Drehbuch, einen Anfang und ein Ende haben? Was passiert, wenn wir die Regeln, die wir über Filme kennen, außer Kraft setzen? Welche neuen Möglichkeiten finden wir, um etwas über uns selbst und die Welt um uns herum zu erzählen? Inspiriert von Experimentalfilmen aus verschiedenen Jahrzehnten experimentieren wir mit Bildern, Bewegungen und Geräuschen, um filmische (Selbst-)Porträts herzustellen.

Der Workshop findet im Rahmen einer Masterarbeit zur Vermittlung von feministischen Experimentalfilmen statt. Filmvermittlerin Roberta Huldisch interessiert, welche Anknüpfungspunkte die Schüler*innen zu filmischen Formen finden, die einem im Kino, Fernsehen oder Internet nur selten begegnen. Sind die Filme irritierend, langweilig, inspirierend, komisch, oder alles auf einmal? Welche Fragen und Themen sehen sie selbst in den Filmen und welche künstlerischen Antworten finden sie darauf?

Es besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse im Rahmen einer Veranstaltung bei den SchulKinoWochen Berlin im November 2024 öffentlich vorzustellen.

Referentin: Roberta Huldisch, Filmvermittlerin und Studentin im Master Kulturvermittlung/Medien an der Universität Hildesheim
Termine: Der Workshop soll im Juni/Juli in drei Teilen von je 90-120min in der Schule stattfinden. Die Termine können je nach Verfügbarkeit individuell und flexibel angepasst werden.
Zielgruppe: ab 10. Klasse; Klassen, AG-Gruppen oder Oberstufenkurs Fach Kunst
Anmeldung: per E-Mail an berlin@schulkinowochen.de