Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft

Eine schwere Krankheit kann das Leben von Grund auf verändern, Pläne zerstören und ein soziales Gefüge in Frage stellen – die Filme zum Wissenschaftsjahr 2026 erzählen von solchen Herausforderungen. Sie erzählen von Hoffnung, von Wut und von Wegen, mit Krankheiten umzugehen. Sie erzählen auch von neuen Ansätzen in der Krankenversorgung und von der Vision, die Grenzen des Lebens mithilfe neuer Behandlungsmethoden zu verschieben. 

Die Medizin der Zukunft setzt auf Fortschritte in der Forschung, auf gezieltere und individualisierte Behandlungen, auf künstliche Intelligenz und Prävention. Aber wird es der Medizin auch gelingen, trotz fehlender Fachkräfte den einzelnen Menschen mit seiner eigenen Biografie, eigenen Ängsten und einem eigenen Weg durch die Krankheit zu betrachten?

Wie wichtig eine erfolgreiche medizinische Forschung sein kann, hat nicht zuletzt die weltweite Corona-Pandemie gezeigt. Zugleich musste eben diese Forschung sich für ihre Arbeit und ihre Aussagen vor einer großen Öffentlichkeit rechtfertigen. Unsere Filmauswahl lässt die Zuschauer*innen von der Grundschule bis zur Sekundarstufe II an existenziellen Erfahrungen Einzelner teilhaben und wirft zugleich einen Blick auf den Wandel des medizinischen Systems, auf neue Wege und Visionen für die Zukunft.

Diese Film sind 2026 im Programm:

Romys Salon ab Klasse 4
Als bei Romys Oma Alzheimer festgestellt wird, muss die ganze Familie einen Umgang mit der Krankheit finden. Welche Möglichkeiten der Behandlung und Pflege gibt es jetzt für Oma Stine? Wie kann Romy helfen, ohne ihre eigenen Grenzen zu überschreiten?

Amelie rennt ab Klasse 6
Amelie hat keine Lust mehr auf ihr chronisches Asthma und all die Einschränkungen, die sie dadurch erlebt. Als die 13-Jährige in einer Spezialklinik in den Alpen therapiert werden soll, reißt sie aus. Der Film erzählt einfühlsam vom Leben mit einer chronischen Krankheit.

Blame ab Klasse 11
Der Dokumentarfilm begleitet drei Wissenschaftler*innen, die seit vielen Jahren gefährliche Viren erforschen und vor zukünftigen Pandemien warnen. Durch die Corona-Pandemie geraten sie plötzlich in einen medialen Strudel von Desinformation, Verschwörungsmythen und politischen Schuldzuweisungen. Welche Verantwortung trägt Forschung gegenüber der Öffentlichkeit – und umgekehrt?

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

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