Grundlagen der schulischen Filmbildung

Informationen, Methoden und (digitale) Werkzeuge für die Filmarbeit im Unterricht

In den Berliner Rahmenlehrplänen ist die Filmbildung inzwischen als fächerübergreifende wie fachgebundene Aufgabe explizit und verbindlich verankert. Wie kann Filmvermittlung im Unterricht gestaltet werden? Wie wählt man einen passenden Film aus, ohne ihn gesehen zu haben? Welche Vor- und Nachbereitungen sind für eine nachhaltige Filmsichtung im Kino von Bedeutung? Und welche Methoden und Werkzeuge fördern die inhaltsorientierte, welche die filmästhetische Auseinandersetzung mit Film?

Die Fortbildung gibt einen Überblick über Möglichkeiten der schulischen Filmbildung und vermittelt filmdidaktische und filmanalytische Grundlagen. In einem informativen Einstieg werden zunächst verschiedene Filmbildungsangebote präsentiert und Praxiswissen hinsichtlich der Filmauswahl sowie der didaktischen wie logistisch-praktischen Vorbereitung auf einen Kinobesuch vermittelt. Die Betrachtung konkreter Angebote der SchulKinoWochen Berlin (Filmvorführungen, Workshops, Filmstunden, etc.) und deren Einbettungsmöglichkeiten in den Unterricht ergänzen den Überblick. Mit dem Fokus auf den analytischen und kontextorientierten Umgang mit Film werden anschließend ausgewählte Methoden zur Arbeit mit Spiel- und Dokumentarfilmen vorgestellt und gemeinsam erprobt. Technische wie rechtliche Fragen rund um den Einsatz von Filmstandbildern und Filmausschnitten werden dabei ebenso besprochen wie die Anwendungsmöglichkeiten diverser frei verfügbarer (digitaler) Werkzeuge, Informations- und Materialplattformen.

Die Fortbildung richtet sich sowohl an Lehrkräfte im Grund- als auch im Oberschulbereich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Referentin: Lisa Haußmann, Filmwissenschaftlerin, freie Filmvermittlerin und Projektleiterin der SchulKinoWochen Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie